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Sehen Sie die schönsten und einmaligen Aufnahmen afrikanischer Wildtiere

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Seit über dreißig Jahren bereise ich diesen Kontinent. West- Zentral- Ost- und Südafrika – keine organisierten Safaris, sondern mit Allradfahrzeug und Zelt. 1973 habe ich mit zwei Freunden in einem VW-Bus die Sahara über die damalige spanische Sahara und Mauretanien durchquert. Mein Interesse konzentriert sich immer auf die vom Massentourismus weitgehend unberührten Gebiete und besonders die Tierwelt. Die letzten Elefanten des Sahel (Mali), Grevyzebrasich_1 ----------------  und Netzgiraffen in den Halbwüsten Kenyas und Südostäthiopiens, die Bergzebras und Spitzmaulnashörner in Etosha-West (für den Tourismus geschlossen), die Leoparden der Zentralkalahari und viele andere Tiere und Regionen.

- Wer einmal in Zambia dort, wo der Chonkwe in den Zambesi
mündet sein Zelt aufgestellt hat
- wer einmal in Botswana, auf der alten Savuti-Campsite nachts den  
 Durchzug der Hyänenrudel erlebt hat
– wer einmal in Zimbabwe, in den Mana Pools Elefantenbesuch zum
  Frühstück hatte
– wer einmal im Matusadona National Park (Zimbabwe), die letzten
  Spitzmaulnashörner erpirschen konnte –
der versteht  mich.
Afrika versinkt in Anarchie, Blut und Tränen. Zuerst werden immer die Tiere abgeschlachtet. In vielen Ländern Afrikas gibt es heute ausser Ratten und Mäusen keine Wildtiere mehr.

Beispiel Somalia: Vor dreißig Jahren gab es am Oberlauf des Juba - River ein Reservat mit vielen Wildtieren. Dort haben wir Grevyzebras, Wildesel und viele Antilopen und sogar Großkatzen gesehen. Der Staat existiert heute nicht mehr. Clans und Banden beherrschen das Land. Über 300.000 Menschen sind in das Entwicklungsland Kenya geflohen und haben dort gnadenlos gewildert. Ruhe wird im Norden Kenyas erst eintreten, wenn alle Somalis nach Somalia zurückgekehrt sind.
Beispiel Südafrika:ich_302

Die Game Reservate und Nationalparks sind zu bewirtschafteten Tierfarmen umfunktioniert worden. Jedes Jahr werden tausende von Wildtieren aus den Schutzgebieten gefangen und versteigert. Viele davon werden von Jagdfarmen ersteigert, um dann dort von Jägern abgeknallt zu werden. Im Mkuzi Game Reservat wird sogar die Trophäenjagd betrieben. Nach meinen Beobachtungen sieht man in den Reservaten fast überwiegend Einzeltiere, und diese sind durch die alljährlichen Fangaktionen sehr scheu geworden. Von Tierreichtum auch im Krüger Nationalpark kann keine Rede mehr sein. In einer Woche im Park - von Nord nach Süd - haben wir nicht einen Büffel, nicht eine Elefantenherde, nicht eine Zebra- oder Gnuherde gesehen.
Allerdings fünf völlig verstörte Löwinnen, die panikartig die Flucht ergriffen. Im Kalahari Gemsbok National Park (jetzt Kalagadi Transfrontier Nationalpark) gibt es kaum noch Elenantilopen mehr. In einer Woche haben wir nicht eine Elenantilope gich_202esehen. Vor den Tierfangaktionen waren sie zu hunderten an den Wasserstellen zu sehen. Ich meine alle publizierten    Zahlen entsprechen nicht den Tatsachen. Wenn man Tier sehen will, lohnt sich (nach meinen      Erkenntnissen) ein Besuch der südafrikanischen Game Reservate und Nationalparks weniger. Noch immer wird den Touristen/Besuchern eine Tierwelt vorgestellt, die es offensichtlich in       Wirklichkeit nicht mehr gibt.
         Dass sich diese Zustände ändern – dafür einzutreten lohnt sich!

 
Bild oben links: Zimbabwe, Lake Kariba, Matusadona Region - Bild rechts/Mitte: Botswana,
 Savuti-Channel, Kleines Bild links: Botswana, Mashatu
 Bilder unten: Kenya: Masai Mara - Tanzania Serengeti

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